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Schmerzen in der Hüfte - was kann ich tun?

Beruhend auf dem Dualitätsprinzip der Arthroseentstehung liegt der Schwerpunkt der konservativen Therapiekonzepte auf der medikamentösen Hemmung der Entzündungsreaktion und auf der Viskosupplementation bzw. Knorpelprotektion.

Eine Vielzahl von Hyaluronsäurepräparaten ist am Markt, die im Rahmen einer Injektion in das betroffene Gelenk eingebracht werden. Je nach Präparat sind 1 bis 5 Behandlungen durchzuführen. Das Wirkprinzip beruht auf einer Reduktion von Entzündungszellen, einer Anregung der Knorpelzellen und der Schleimhautzellen Matrix bzw. Hyaluronsäure zu produzieren, und einer direkten Verbesserung der Gleiteigenschaften. Die Therapie ist sowohl klinisch effektiv und wäre auch kosteneffizient, was eine Übernahme der Kosten zumindest teilweise durch die Krankenkasse rechtfertigen würde. Einschränkend muss aber angemerkt werden, dass es natürlich auch auf den Grad der Gelenksabnützung ankommt, bzw. die meisten Daten über die Hyaluronsäureanwendung bei der Kniegelenksabnützung erhoben wurden. Eine weitere begleitende Therapieoption sind die zahlreichen am Markt befindlichen Nahrungsergänzungsmitteln.

Sind konservative Massnahmen nicht erfolgreich bzw. nicht zielführend, kann in vielen Fällen eine Hüftarthroskopie die Beschwerden beseitigen. Bevor jedoch eine Operation durchgeführt wird, muss das Hüftgelenk genau untersucht werden. Liegt aufgrund der klinischen Untersuchung der Verdacht auf ein Hüftproblem vor, muss häufig eine Magnetresonanzuntersuchung der Hüfte durchgeführt werden. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Univ. Klinik für Radiologie am AKH Wien ist es möglich das Hüftgelenk bei jedem Patienten mit hochauflösenden Untersuchungstechniken (neue MRT Einrichtung) ohne Kontrastmittel zu untersuchen. Dann kann man entscheiden, ob eine Operation notwenig ist.

Wann kann nun die Arthroskopie beim Hüftgelenksschmerz helfen. Dazu einige Beispiele:

1.     Die Hüftgelenkspfanne wird von einer faserknorpeligen Lippe umgeben, die durch Überlastungen, aber auch durch eine Verletzung einreißen kann. Diese Risse führen häufig zu Knorpelschäden und sollten daher – wie auch ein Meniskusriss - unbedingt behandelt werden. Sportler, wie zB. Tänzer oder Turner, haben häufig diese Verletzung.

2.     Verletzungen der Bänder des Hüftgelenks. Ein Einriss des sogenannten Kopf-Bandes, kann zu Einklemmungen führen, die schmerzhaft sind. Das gerissene Band kann arthroskopisch entfernt werden.

3.     Freie Gelenkskörper können sich im Gelenk einklemmen, und sind arthroskopisch entfernbar.

4.     Durch Anprallverletzungen im Bereich des Hüftgelenks kann es zu Verletzungen des Gelenksknorpels kommen, da die Verletzungsenergie ohne Dämpfung zum Gelenk fortgeleitet wird. Ein entstandener Knorpelschaden kann dann arthroskopisch behandelt werden, zB durch Gättung oder Microfrakturierung.

5.     Das Einklemmungssyndrom im Bereich der Hüfte ist sehr verbreitet. Da die Röntgenbilder keine Arthrose zeigen, bleibt es sehr oft unerkannt. Die Veränderungen im Bereich des Schenkelhalses bewirken ein Einklemmen im Bereich der Hüftpfanne vor allem bei Beugung und Innenrotation. Dadurch kommt es zu einer Zerstörung der knorpeligen Lippe der Pfanne und zu Ausbildung einer Arthrose. In vielen Fällen kann arthroskopisch geholfen werden. Dabei wird die normale Form des Kopfes und des Halses wiederhergestellt, damit es zu keiner Einklemmung mehr kommen kann.

6.     Arthrose des Hüftgelenks. Bei fortgeschrittenen Fällen einer Hüftgelenksarthrose ist nach wie vor der Gelenksersatz die Operationsmethode der Wahl. Bei beginnender oder milder Arthrose ist jedoch bei Vorliegen von mechanischen Symptomen die Arthroskopie geeignet, die Beschwerden zu beseitigen

Link zur weiterführenden Info Hüftarthroskopie.

  

Ist die Gelenksabnutzung schon zu weit fortgeschritten, sollte an den Gelenksersatz gedacht werden.  Neue Methoden , wie unten beschrieben, ermöglichen die rasche Wiederherstellung und nahezu schmerzfreie Rehabilitation, da keine Muskeln mehr durchtrennt oder gequetscht werden

AMIS  -  minimalinvasiv und ohne Muskelschaden

Der anteriore Zugang folgt den Prinzipien von MIS. Anders, als minimal invasiv angepriesene Zugänge (hinterer, seitlicher oder kombinierter Zugang) zeichnen sich nur durch kleinere Hautschnitte aus und beeinträchtigen Muskeln und/oder Sehnen wie konventionelle Zugänge.

Der vordere Zugang DURCHTRENNT ODER LÖST KEINE MUSKELN AB UND SCHONT GLEICHZEITIG DIE NERVEN. Es ist die einzige Technik, welche intermuskuläre und internervöse Ebenen berücksichtigt und das Risiko einer Verletzung der Muskeln, Sehnen, Gefässen und Nerven zu reduziert. Aus diesem Grund, ist die AMIS® Operationstechnik (= Anterior Minimal Invasive Surgery) der ideale Zugang für eine schonende Operation, was eine schnelle Genesung begünstigt: Ihr künstliches Hüftgelenk wird Ihre Lebensqualität steigern, AMIS® wird Ihre Genesungszeit nach der Operation massiv verkürzen.

Dank der AMIS® Technik, ist die Rückkehr zu den alltäglichen Aktivitäten schneller möglich. In den meisten Fällen können Sie im Normalfall nach 8-10 Tagen wieder selbständig Autofahren und ohne Gehhilfen gehen. Sollte eine beidseitige Hüftprothese notwendig sein, ist die AMIS® Methode ideal geeignet, um Ihre Mobilität rasch wiederherzustellen. Auch nach beidseitiger Hüftprothese ist ein Gehen ohne Gehhilfen nach 10-14 Tagen im Normalfall möglich.

Link zur weiterführenden Info AMIS Hüftprothese.

 

Bilder

Publikationen

Frauenfussball

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Beliefs and Attitudes of Members of the ESSKA Regarding the Treatment of Hamstring Injuries

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„Schlüssel zum aktiven Alter“

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