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PUBLIKATIONEN

„Hals und Beinbruch“ Verletzungen beim Wintersport sind oft vermeidbar

Jetzt ist auf den Ski Pisten wieder Hochsaison. Jährlich verletzen sich rund 80000 Schifahrer und 8000 Snowboarder auf den österreichischen Schipisten.

Univ.-Doz. Dr. Thomas Müllner: „ Bei Snowboardern sind es vor allem Verletzungen der Arme, Schultern und des Hangelenks, während bei Schifahrern das Knie im Vordergrund steht, weil bei den extremen Kurvenradien die Oberschenkelmuskulatur und Bänder des Knies sehr stark belastet werden. Viele dieser Verletzungen wären aber leicht vermeidbar“ Größtenteils ereignen sich die Unfälle am Nachmittag. Zu 95 % sind Übermüdung, Selbstüberschätzung und fehlende körperliche Voraussetzungen die Ursachen für die Stürze, also Eigenverschulden. Besonders hoch ist das Risiko für Unerfahrene im Gelände abseits der gesicherten Pisten und für Untrainierte, denen es an der muskulären Grundkondition fehlt.

Univ.-Doz. Müllner: „Wichtig wäre sowohl für Schifahrer als auch für Snowboarder eine eingehende körperliche Vorbereitung mit Laufen, Rad fahren, Walken oder auch Schigymnastik und eine Schulung, um die neuen Techniken beherrschen zu lernen.

Nicht zu unterschätzen, so Univ.-Doz. Müllner, sind die Kräfte, die im Zuge eines geschnittenen Schwungs auf den Schifahrer oder Snowboarder wirken. Durch hohes Tempo treten Zentrifugalkräfte des mehrfachen Körpergewichts auf, die nur schwer unter Kontrolle zu bringen sind. Aber auch andere Komponenten tragen zu erhöhter Sicherheit bei: gut eingestellte Bindungen, Helme (vorallem für Kinder und Jugendliche) und Handgelenksschutz für Snowboarder. Wichtig: kein Alkohol auf der Piste“

Häufige Verletzungen:

Knie: häufig sind Meniskusverletzungen, Kreuz- und Seitenbandrisse

Meniskus: Im Rahmen einer Arthroskopie (Gelenksspiegelung) wird der gerissene Meniskus wenn möglich genäht, oder zum Teil entfernt.
Kreuzbänder: Häufig kommt es beim Verkanten zu einer gleichzeitigen Beuge- und Drehbewegung und dadurch zu schweren Bandverletzungen. Bei Instabilität wird ein Ersatz durch eine körpereigene Sehne im Rahmen einer Arthroskopie vorgenommen. Zunehmend kommen hier neue Techniken zum Einsatz, bei dem beide Bündel des gerissenen Kreuzbandes ersetzt werden. Damit kommt man der Anatomie sehr nahe.

Knorpel: Die Gelenksflächen des Knies sind mit Knorpel überzogen. Dieser besteht zu 80% aus Flüssigkeit und ist dementsprechend weich und verletzlich. Akute Knorpelverletzungen treten isoliert oder in Kombination mit anderen Gelenksverletzungen auf. Wichtig ist hier die exakte Diagnose mit Röntgen und MRT. Operativ gibt es die Möglichkeiten der Fixierung abgetrennter Knorpelstücke mittels auflösbarer Milchsäurestiften oder bei großen Defekten die Knorpelzellzüchtung (Entnahme von Knorpelzellen, Anzüchtung in Speziallabors und erneute Implantation). Je nach Schwere der Verletzung kann nach der Operation das Bein voll- oder teilbelastet werden.

Schulter: Verrenkungen sind sehr häufig bei Snowboardern und zunehmend auch bei Carvern durch direkten Sturz oder indirket durch Ausdrehen bei ausgestrecktem und abgespreiztem Arm. Meistens kommt es zu einer Verrenkung nach vorne. Diese sind sehr schmerzhaft und müssen rasch eingerichtet werden, danach folgt eine Ruhigstellung mittels einer Bandage. Eine exakte Diagnose wird durch Röntgen, Ultraschall und MRT erstellt. Falls der untere Teil der Gelenkskapsel abgerissen ist, sollte vorallem bei jungen Sportlern an eine Operation gedacht werden, da erneute Verrenkungen häufig sind. Arthroskopisch wird die zerrissene Gelenkskapsel an der knöchernen Pfanne mit einem auflösbaren Fadenanker fixiert. Nach dem Einwachsen ist die Schulter wieder stabil und belastbar. Kommt es nach einem Sturz zu einem Riss der Rotatorenmanschette, kann diese nach exakter Diagnose arthroskopisch refixiert werden.

Knochen: Früher wurden komplizierte Knochenbrüche operativ freigelegt und mit Stahlplatten versorgt. Heute erfolgt eine Schienung durch kleine Hautschnitte mit Titanplatten oder Nägel und zusätzlichen Schrauben, die hohe Stabilität gewährleisten.Bei einfachenVerletzungen kommt noch immer der gute alte Gips zum Einsatz, wobei hier auch ein neues Vakuumsystem zunehmend eingesetzt wird. Dieser „Vakuped“ aus einem Kunststoffgerüst und einem Vakuumschuh passt sich je nach Schwellungszustand dem Bein an und macht einen Gipswechsel überflüssig.

Publikationen

The role of magnetic resonance imaging in routine decision making for meniscal surgery

The meniscus is the most commonly injured structure of the knee requiring surgery. Traditionally the diagnosis of a meniscal tear is based on patient history and clinical examination.
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Die Meniskusverletzung

Der Meniskus ist einer der am häufigsten verletzten Bestandteile des Kniegelenks. Als Lastverteiler, Stoßdämpfer und Stabilisator ist er ein wichtiges Element der Kniemechanik.
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Die Arthroskopie des Hüftgelenks

Die Arthroskopie des Hüftgelenks wurde erstmals bereits 1931 von Burman beschrieben.
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Exzentrisches Trainingsprogramm - Jumper´s Knee (Patellaspitzensyndrom)

Das Jumper´s Knee ist definiert als Schmerz im Bereich des Kniestreckapparates, der auf eine chronische Überlastung zurückzuführen ist.
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Rotational instability and integrity of the interosseous membrane in cadaveric ulnar shaft fractures

The stability of isolated ulnar shaft fractures required further investigation because no data were available for fractures in the middle third or on the effect on rotational stability.
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Light and electron microscopic study of stress-shielding effects on rat patellar tendon

In this second part of our study, the histomorphologic changes occurring in the patellar tendon (PT) of rats after sole stress-shielding were evaluated.
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