Nach Drehtraumen des Kniegelenks kommt es häufig zu oft schwer wiegenden Verletzungen der Kniegelenkbinnenstrukturen.
Vom behandelnden Arzt ist ein Untersuchungsgang zu fordern, der diagnostische Sicherheit mit ökonomisch Machbarem verbindet.
Nach Drehtraumen des Kniegelenks kommt es häufig zu oft schwer wiegenden Verletzungen der Kniegelenkbinnenstrukturen. Vom behandelnden Arzt ist ein Untersuchungsgang zu fordern, der diagnostische Sicherheit mit ökonomisch Machbarem verbindet. An 1.Stelle stehen dabei die Anamneseerhebung und klinische Untersuchung, die ergänzt durch die obligate Nativröntgenuntersuchung (Knie a.-p.und seitlich,Patelatangential) in vielen Fällen schon eine klare klinische Diagnose und weitere Therapiefestlegung erlauben. Bei unklarer klinischer Diagnose steht heute mit der MRT-Untersuchung eine Methode zur Verfügung,die mit hoher Treffsicherheit Meniskusrupturen, Kreuzbandverletzungen und Knorpelschäden erkennen lässt. Sie kann entscheidend mithelfen,die Zahl rein diagnostischer Arthroskopien zu senken und damit auch zur Kostendämpfung beitragen. Das Vorgehen beim „Drehtrauma des Kniegelenks“ zeigt in klassischer Weise, dass diagnostische Algorithmen dazu beitragen können, die Ergebnisqualität bei gleichzeitigem Blick auf ökonomische Gesichtspunkte zu steigern.