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PUBLIKATIONEN

Das maßgeschneiderte Knie – der neueste Trend beim Kunstgelenk

Die Haltbarkeit der Prothese hängt vor allem vom guten Sitz, der richtigen Größe und der korrekten Positionierung ab. Daher werden künstliche Kniegelenke immer individueller und immer exakter auf den Patienten angepasst. Ein neues Computerprogramm macht es seit kurzem möglich, die Knieprothese exakt an den Knochenbau des Patienten anzupassen.

Überlastungen oder Verletzungen des Gelenkknorpels führen oft zu schmerzhaften Abnützungen der Gelenke (Arthrosen).


Dann hilft in vielen Fällen nur mehr ein künstliches Gelenk. Mit rund 15.000 Kniegelenksprothesen pro Jahr ist diese Operation fast so häufig wie das künstliche Hüftgelenk. Eine der häufigsten Fragen, die Patienten stellen, ist neben der Schmerzfreiheit und Sportfähigkeit nach der Operation, die der Haltbarkeit des Kunstgelenks. Die Haltbarkeit der Prothese hängt vor allem vom guten Sitz, der richtigen Größe und der korrekten Positionierung ab. Daher werden künstliche Kniegelenke immer individueller und immer exakter auf den Patienten angepasst. Mittels CT oder  MRT wird eine 3 D Planung des Kniegelenks vor der Operation durchgeführt.

Das Modell des persönlichen Kniegelenks wird erstellt und eine Schablone aus Kunststoff wird gefertigt, die zu 100% mit dem eigenen Knie übereinstimmt. Über die Schablone, die wie angegossen passt, werden später die Schnitte ganz exakt gesetzt, sodass das Kunstgelenk exakt anatomisch positioniert werden kann. Bei Bedarf kann die Verwendung eines sogenannten genderspezifischen Kniegelenks (eigene Prothese für Frau und Mann) weitere Vorteile für den Patienten bringen.

Durch die Verwendung von vorher angepassten Schablonen entfällt die Eröffnung des Knochens (weniger Blutverlust), die Operationswunde kann kleiner sein und muskelschonende Techniken können verwendet werden. Alles in allem wird die Operationszeit verkürzt, der Blutverlust wird geringer, die Infektionsgefahr sinkt. Durch die Passgenauigkeit und die exakten Schnitte wird Rehabilitationszeit verkürzt und die Haltbarkeit der Prothese erhöht. Denn dank des optimalen Sitzes kann so das künstliche Knie ein Leben lang halten.

Vorteile der Pränavigation:

keine Öffnung des Markkanals notwendig, das OP Ergebebnis kann präoperativ simuliert werden, die Größe der Prothese wird bereits präoperativ bestimmt – sichtliche Zeitersparnis durch weniger Arbeitsschritte – geringere Operationszeit – es wird kein zusätzliches Navigationsgerät benötigt, kürzere Narkose, geringeres Infektionsrisiko, exakte Passgenauigkeit, geringer Blutverlustg, kleinere Schnitte, keine Muskeldurchtrennung, Minimalinvasiv

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Publikationen

Wie wichtig ist der Meniskus fürs Knie?

Abb1.jpg Der Meniskus ist einer der am häufigsten verletzten Bestandteile des Kniegelenks. Als Lastverteiler, Stoßdämpfer und Stabilisator ist er ein wichtiges Element der Kniemechanik. Während der innere Meniskus einen ca. 50% igen Anteil an der Lastverteilung hat, verteilt der äußere Meniskus in etwa 70%. Daran erkennt man schon, wie wichtig ein intakter Meniskus für den Weiterbestand eines gesunden Gelenksknorpels ist.
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Schmerzen in der Hüfte - was kann ich tun?

Kargl.jpg Beruhend auf dem Dualitätsprinzip der Arthroseentstehung liegt der Schwerpunkt der konservativen Therapiekonzepte auf der medikamentösen Hemmung der Entzündungsreaktion und auf der Viskosupplementation bzw. Knorpelprotektion.
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News beim Bruch des Handgelenks

1.jpg In der operativen Therapie des Speichenbruches ist durch die Versorgung mit winkelstabilen Platten- und Schraubensystemen über einen Operationszugang an der Innenseite des Handgelenks ein großer Fortschritt erzielt worden. Meist ist eine gipsfreie Nachbehandlung möglich. Daraus resultiert definitiv ein verbessertes funktionelles Ergebnis.
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AMIS Hüftprothese - Die Revolution beim Hüftersatz

Abb.0.jpg Der Ersatz des künstlichen Hüftgelenks zielt darauf hin, den abgenutzten Knochen bzw. das Knorpelgewebe durch Kunststoff-, Keramik- oder Metallkomponenten zu ersetzen. Das Einsetzen künstlicher Hüftgelenke basiert auf 70 Jahren Erfahrung und zählt zu den erfolgreichsten und häufigsten Behandlungen bei einer starken Arthrose des Hüftgelenks.
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Die Arthroskopie im Sprunggelenksbereich - schonendes Verfahren für viele Probleme

10.jpg Arthroskopische Eingriffe im Sprunggelenksbereich haben sich für viele Indikationen bewährt. Gerade bei Verletzungen des oberen Sprunggelenks, man spricht landläufig vom Überknöcheln, kann es neben Bänderrissen im Bereich des Aussenbandapparates zu Knorpelverletzungen des Sprungbeins oder des Schienbeins kommen, die mit einer Gelenksspiegelung behandelt werden können. Auch Knochenbrüche können unter arthroskopischer Sicht eingerichtet und dann stabilisiert werden, ohne große Schnitte machen zu müssen. Sprengungen der Sprunggelenksgabel werden arthroskopisch verifiziert und entsprechend behandelt.
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