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Die Ganze Woche

Mein neues Kreuzband ist eine Spende. Ein plötzlicher Richtungswechsel beim Laufen oder ein Sturz, bei dem das Knie „verdreht“ wird, kann für das vordere Kreuzband das Ende bedeuten. Ist es abgerissen, kann eine Sehnenspende von Toten eine schonende Alternative zur körpereigenen Beinsehne sein. Es klingt im ersten Moment ein wenig schaurig, doch die Idee dahinter ist in der Medizin nicht neu. Im Gegenteil, Gewebe von Toten zu entnehmen, um Menschen zu helfen, ist heute glücklicherweise Standard. Eher neu ist, dass diese Praxis nicht nur lebenswichtige Organspenden, sondern immer öfter anderes Körpergewebe, zum Beispiel Sehnenspenden, miteinschließt. „Sie werden den verstorbenen Menschen entnommen, sterilisiert und mit speziellen Befestigungen so verfeinert, dass sie unmittelbar am Gelenk eines Patienten einsetzbar sind. Diese so- genannten Allograft-Sehnen sind genauso steril und sicher wie künst- liche Hüft- oder Kniegelenke“, erklärt Prim. Dr. Thomas Müllner, Vorstand der Abteilungen für Orthopädie und Traumatologie im Evangelischen Krankenhaus Wien (Tel.: 01/8779444).

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