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Basis 01.2015

Schulterarthrose – Verschleiß an der Schulter. Die Schulterarthrose (Omarthrose) ist eine degenerative Verschleißerscheinung, bei der es zu einem Abrieb des Knorpels im Schultergelenk kommt.

Die Schulterarthrose (Omarthrose) ist eine degenerative Verschleißerscheinung, bei der es zu einem Abrieb des Knorpels im Schultergelenk kommt. Patienten mit einer Omarthrose leiden in der Regel unter Schmerzen in der Schulter und im Oberarm sowie unter eingeschränkter Schulter- und Armbeweglichkeit. Typisch sind zunehmende Schmerzen bei Rotations- und Seitwärtsbewegungen des Armes. Im weiteren Verlauf sind sämtliche Bewegungen schmerzhaft. Hinzu kommen Schmerzen in der Nacht und in Ruhe.

Die Schulterarthrose ist wie jeder andere Gelenkverschleiß nicht heilbar. Die verloren gegangene Knorpelmasse im Schultergelenk bildet sich nicht wieder nach bzw. regeneriert sich nicht.  Wenn konservative Behandlungsmethoden nicht nachhaltig ihre Wirkung zeigen, und solange der Verschleiß nicht zu weit fortgeschritten ist (Stadium I-II), kann man eine Schulterarthroskopie durchführen. Dabei werden endoskopisch der abgeriebene Knorpel geglättet sowie freie Gelenkkörper und abgeriebene Knorpelteile aus dem Schultergelenk entfernt. Zudem wird die entzündete Gelenkschleimhaut, die zum Großteil für die arthrotischen Schmerzen verantwortlich gemacht werden kann, arthroskopisch abgetragen. Diese Operation ist kurzstationär durchführbar und mit gezielten Bewegungsübungen kann unmittelbar nach der Operation begonnen werden. Nimmt die Gelenkspaltverschmälerung sowie die Bewegungseinschränkung zu, sollte das Einsetzen eines künstlichen Schultergelenks in Erwägung gezogen werden. Hierbei ist mit einem stationären Aufenthalt von etwa 5-8 Tagen zu rechnen. Heute stehen je nach vorliegender Schädigung technisch unterschiedliche Modelle von Kunstgelenken zur Verfügung, die das Schultergelenk teilweise (Hemiprothese) oder vollständig (Totalendoprothese) ersetzen. Selbst bei Knochenverlusten, kann durch die BIO Methode wieder die korrekte Anatomie rekonstruiert werden. Moderne Designs schonen den Knochen wie bei der Simpliciti Prothese, weiters zeichnet sich zb. die Ascend Prothese dadurch aus, dass durch die ständige Weiterentwicklung der Materialien und Oberfläche eine Vielzahl von operativen Möglichkeiten aus, die darauf abzielen, die Anatomie möglichst genau wiederherzustellen. Dank spezielller Oberflächenbeschichtungen liegt die durchschnittliche Haltbarkeit von künstlichen Schultergelenken bei 15 Jahren und mehr. Dementsprechend können heute, falls erforderlich, auch bei jüngeren Patienten Schultergelenkersatzoperationen durchgeführt werden.

 

 

 

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