Die schmerzhafte Arthrose des oberen Sprunggelenks stellt für den Patienten ein schwerwiegendes Problem dar. Sehr oft helfen eine physikalische Therapie oder Infiltrationen. Während man früher nur die Einsteifungsoperation (Arthrodese) empfehlen konnte, gibt es heute schon gute Ergebnisse bei der prothetischen Versorgung des oberen Sprunggelenks. Man muss aber die Operationsmöglichkeiten – Arthrodese bzw. Prothese – genau mit dem Patienten besprechen, da es jeweils Vorteile bzw. Nachteile gibt. Während die Versteifungsoperation, die u.a. arthroskopisch durchgeführt werden kann, als endgültige Versorgungsvariante gilt, muss doch bedacht werden, dass es zu einer Mehrbelastung der anderen Fußgelenke kommen kann. Trotzdem wird diese Operationsmethode insbesondere bei körperlich schwer arbeitenden Patienten bzw. auch bei jüngeren Patienten empfohlen. Die Gelenksersatzoperation erhält die Beweglichkeit im oberen Sprunggelenk und „schont“ daher die anderen Fußgelenke. Die korrekte Implantation vorausgesetzt, gilt sie heute als sehr gute Alternative zur Versteifungsoperation.
Bei diesem 32 jährigen Patienten erfolgte eine arthroskopische Versteifung des oberen Sprunggelenks aufgrund einer posttraumatischen Arthrose. Kosmetisch ist das Ergebnis ansprechend, 10 Wochen nach der Operation ist die Arthrodese durchgebaut und der Patient kann schmerzfrei seinen Aktivitäten nachgehen (Abb. 1,2)
Bei dieser knapp 60jährigen Patientin erfolgte die Implantation einer HINTEGRA Sprunggelenksprothese Mitte März 2008 wegen einer posttraumatischen Arthrose. Knapp 4 Wochen nach der Operation ist die Patientin bereits gut mobil, muss aber noch Dehnungsübungen zur Verbesserung der Sprunggelenksbeweglichkeit machen (Abb. 3,4)